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Der letzte Kampf

Posted by Graf Augstein on 20. Mai 2013 in Kriegsbericht, Leserbeitrag |

(von Sir Taragos / D3)

Der Morgen ist umringt von Angst und Kälte.
Tausende große Krieger, alle versammelt, um ein letztes Mal dabei zu sein.
Die großen Feldherren Chili und René sitzen am Lagerfeuer zusammen; das Gesicht gezeichnet von den vielen letzen Schlachten. Kein Laut ist von ihnen zu hören. Das Knistern des Feuers ist das letzte, an das ich mich erinnere….
 
Es war vor 7 Tagen.
Der grimmige Agent Red verschwand wutentbrannt und fluchend in die Taverne. 
Der Rat hatte sich getroffen. Zu viele Worte fanden keinen Anklang.
Die Diplomaten Freiherr und Taragos waren eher dem Frieden gesinnt.
Doch tatenlos zusehen, wie ihnen ihr Hab und Gut entnommen wird – 
kein Ritter war bereit, dies weiterhin geschehen zu lassen.
So wurde der Rat am Stein des Weisen aufgerufen.
Jeder der großen Ritter fand sich bis zum Morgengrauen ein.
Das Flüstern gewann fürs Erste die Oberhand.
Bis der große Feldherr Nasibaer mit seiner Klinge einen Stein zu Bruch schlug.
Da senkte sich große Stille über den Platz der Ruhmreichen Ritter.
Es erhob der Ritter sein Wort. Seine Stimme war klar und seine Worte gezielt.
Sein Schwert wies in Richtung Osten, den Weg des gehassten Feindes.
Das unser Gesicht das Letzte sei, was sie bei ihrem Ableben sehen sollen. 
 
Plötzlich: Ein Aufschrei ……WÖLFE …
 
Alle wenden sich zum Tor des Steins.
Er ist da; er erhörte die Worte: Graf Stübinger.
Alle, die dachten er sei von uns gegangen, hatten sich getäuscht.
Und er kam nicht alleine: Sein bester Freund, der ehrenwerte Ritter Max hatte ihn begleitet.

In diesem Moment war es allen klar:
Die Banner des Wolfes werden wehen im Wind. 
Voll Stolz und gestärkt mit neuem Mut.
Die Wölfe ziehen in den Krieg. Vielleicht zu ihrem letzten Ritt.
 
Gleich einem Sturmwind  kamen Ritter aus allen Teilen des Landes mit ihren Heeren. Tausende fanden den Weg zum heiligen Stein. 
Jeder Wolf fühlte mit stolzer Brust, wie wichtig dieser Tag ist.
Die Schwerter im Glanz. Die Rüstungen gezeichnet von den vielen Schlachten.
Alt und Jung. Alle waren gekommen. Das Kriegshorn des edlen Ritter Deaht wurde gesichtet. Nun war jedem klar. Sobald es ertönt, ist der Tod nah.
Schwerter und Bogenschützen bewegten sich unter der Führung des edlen Amfortas auf morastigem Boden. Das Trommeln war kaum mehr hörbar. Doch die Angst des Feindes spürbar. Nun war der Moment gekommen, in dem die edlen Ritter hoch zu Ross dem Feind ihre Lanzen aus nächster Nähe zeigen…
 
Ich öffne meine Augen.
Das Flackern des Feuers .
Daneben die ehrenwerten Ritter Chili und René.
Zu hören aus ihrem Munde.
Wie Großes geschrieben wurde heute nacht.
Wie die Wölfe sich ein letztes Mal geschlagen haben.
Ich sehe nach Osten in die Dämmerung  mit ersichtlichem Stolz. 
Das Banner des Wolfes.
Den ruhmreich gefallenen Rittern gilt unser Dank.
In ehrenvollen Gedanken.
Den Ritter Ollowain /Nasibaer und vielen anderen
 
Sir Taragos.

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