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Die KuG Verschwörung (Teil 1)

Posted by Graf Augstein on 27. Februar 2015 in Artikel |

Teil 1 

Auf einem Schlachtfeld der 13. Welt….

zerfetzte Wappen von KuG, ein Berg von Gefallenen verdeckt die tiefstehende Wintersonne. Dressierte Aasgeier von LaFamilia kreisen über der Schädelstätte. Graf Augstein wischt das Blut von seinem Schwert und richtet seine nicht mehr ganz intakte Rüstung. Neben ihm Da Vinci, bekannter Mathematiker und begeisterter Hobbymaler

Da Vinci:

„Edler Graf, wir müssen weiter. Gleich kommen die Plündertrupps der Cherusker. Ihr habt getan was ihr konntet…“

Graf Augstein

„Gleich mein lieber Da Vinci, lasst mich kurz hinter diesem Ochsenkarren nachsehen, mir war, als hätte ich was gehört. Komm heraus, wenn euch euer Leben lieb ist!“

Eine russgeschwärzte Gestalt in zerfetzten, blutverschmiertem Gewand taumelt aus dem Halbdunkel hervor. 

Graf Augstein

„Wer seid Ihr? Und in welchen eurer edlen Körperteile dürfte ich bitte mein Schwert bohren?“

ängstlicher Ritter:

„Daytona ist mein Name, vom Orden der Wiedergeborenen. Ich flehe euch an, lasst Gnade walten!“

Der Graf packt ihn am Kragen

Graf Augstein

„Na ich hoffe, das war ein Erlebnis nach eurem Geschmack? Wieviele von euch sind gefallen? Etwa alle? Dann marsch nach Hause und leistet Trauerarbeit bei all den Witwen und Waisen! Mit einem schönen Gruß vom ungnädigen Grafen! Es war mir ein Vergnügen! “

Daytona:

„wrrrrggh….k.i.ne Lufffft…..“

Da Vinci:

„Graf, so seht doch! Der Ärmste ist noch ganz von Sinnen!“

Graf Augstein

„Was gibt’s da schon zu sehen? Angstgeweitete Augen. Arme, die leblos am Körper herunterhängen? Dann lasst mich euch erzählen, woran mich das erinnert. Ich weiss es noch, als wäre es heute gewesen….“

Das Bild verschwimmt, je nach Bedarf hört man gut oder schlechtgemachte Untermalungsmusik, Da Vincis Zeitverschiebungsuhr zählt rückwärts. Düster und monoton erklingt die Erzählstimme des Grafen…

Scheich Augstein:

Wir befinden uns in irgendeinem Jahr Allahs am Arsch irgendeiner dreckigen Wüste; wie immer umzingelt vom abgrundtief Bösen und haben wie immer eine Scheissangst…. Reverend Marlowes geweitete Augen starren mich an, während  ich ihn am Kragen gepackt halte. In Erwartung eines Schlages lässt er die Arme sinken; im milchigen Trüb seiner Augäpfel wimmelt  es nur so von Angst; gleich  einer in die Enge getriebenen Kreatur hat er jeden Widerstand aufgegeben. Angewidert lasse ich ihn wie einen Kartoffelsack zu Boden fallen und erhalte ungehinderten Blick auf den Mond, der eine gespenstische Szene mit üppigem Silber flutet; die Sanddünen von El Arabej in der vierten arabischen Welt; Schauplatz unseres vielleicht letzten Abenteuers. 

Längst sind brennende Neugier und zügellose Abenteuerlust einer bleiernen Müdigkeit gewichen. Im Falle von Marlowe war es eher Resignation, in letzter Zeit besoff er sich nur noch bis zur Besinnungslosigkeit.

Gerade durchbricht wieder  ein wahnsinniges Dromedar unsere Befestigungen, um ins Dunkel zu galoppieren und wenige Augenblicke später unter bestialischen Schreien von den Fliegenden Klauen, die im Halbschatten hinter den Dünen zu lauern, in Stücke gerissen zu werden. 

Immer neue heimtückische Waffen tauchen in letzter Zeit auf. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann sie unseren Schutzschirm durchbrechen werden, den De Selby, unser ebenso exzentrischer, wie genialer Wissenschaftler, in immer kürzeren Abständen mit immer ängstlicherer Miene kontrolliert. Ohne ihn und seine Erfindungen würden wir schon längst im Wüstensand verrotten.  Wie zum Beispiel die Energiegewinnung aus Trockenem Wasser, die uns hier jeden Tag das Überleben sichert. Da ausser ihm keiner weiss, wie man Wasser vollständig trocknet, sind wir die Einzigen, die in dieser Wüste auf unerschöpfliche Energiereserven zurückgreifen können; ein Vorteil, den wir bis zum bitteren Ende nutzen werden.

Und wie immer sind wir auf der Suche. Nach einem der letzten Schätze der Merowinger, der Büchse der Pandora. Nach langer Vertreibung und Verfolgung schien sie für ewig verschwunden.  Vor kurzem war sie wieder aufgetaucht und wir hatten ihre Spur bis in diese gottverlassene Gegend verfolgt…

„Scheich, das müsst ihr euch ansehen“, sagt der junge Flann und reicht mir ein geheimnisvoll schimmerndes Pergament.

De Selby hat die Magische Karte zu einer Heerschau des düsteren Chaos umgebaut: Sie zeigt unsere Gegner in den verschiedensten Farben, je nach Niedertracht und Abscheulichkeit gestaffelt an. Ursprünglich war sie dafür entwickelt worden, auch Waffenbrüder, Verbündete und Neutrale anzuzeigen, doch das ist inzwischen ohne Belang: Alle sind entweder tot oder in die nächste Ausweichswelt geflohen, die sie auf dem Rückzug vor den finsteren Mächten aufgenommen hat. In letzter Zeit entstehen diese Welten immer schneller. Doch die Zeit, die sie für  Frieden und Neuanfang spenden, wird immer kürzer. Nach zwei geruhsamen Wochen des Neuaufbaus kommen die dunklen Horden wie ein Orkan vom Horizont herangefegt und mähen alles nieder, was sich ihnen in den Weg stellt. ….

 Szenenwechsel. wieder in der Gegenwart

Da Vinci

„…und ihr glaubt, das die finsteren Mächte jetzt hier angekommen sind? Dass sie all diese Bündnisse gegen uns aufgehetzt haben?“

Graf Augsten

„Möglich wäre es. Seht doch einmal, wer uns hier alles angreift! Amateure, Feiglinge, und verblendete Rentner, die sich nur in zehnfacher Übermacht sicher fühlen. Hätte nur nicht gedacht, dass uns das Dunkel so schnell finden würde. Niemand wusste von unserem Auftrag; nur der engste Kreis war eingeweiht.

Auf die Pferde, Da Vinci! Wir müssen eine Verschwörung aufdecken!“

Wer wusste alles von der geheimen Mission des Grafen? Wird man die wahren Schuldigen finden und wird es gelingen, die Büchse der Pandora vor den Mächten des Dunkels zu schützen? Bleibt dran bis zur nächsten Folge der KuG Verschwörung!

Und lest unseren LifeBlog!

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