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Moderne Bündnisführung – Diplomatie

Posted by Graf Augstein on 20. September 2014 in Tips und Tricks |

 

Heute: Diplomatie: 

Frage: Was sind Diplomaten auf Lords&Knights?

Antwort: Typen, die keine zwanzig Burgen zusammenkriegen, mit Zylindern und kleinen Köfferchen durch die Chats flitzen und behaupten, sie hätten ja sooo viel zu tun!
Nach Ansicht vieler ist Diplomatie das Hauptübel auf Lords und Knights. Wozu braucht man Diplomatie in einem Kriegsspiel? In der Tat ist diese Frage berechtigt. Angesichts riesiger Landstriche auf den Welten, die durch ein grünes Band der Sympathie zusammengehalten werden, ist die Wahl zum Forumstroll des Monats inzwischen noch das einzige, was wirklich „abgeht“! Daran können auch noch so viele Beschäftigungsrundmails von Moulin Rouge nichts ändern: Wenn erstmal jedes Bündnis mit jedem anderen über drei Ecken verbündet ist, wird die Lanze zur Kürbisernte verwendet und das Kettenhemd rostet im Zeughaus still vor sich hin!  Das Ergebnis sind Stillstand und Langeweile. Doch es geht auch anders. Ein schönes Beispiel für kreativen Umgang mit Rot und Blau ereignete sich auf Deutsch 8:  ein paar Weltenwanderer verließen klammheimlich nachts ihr Bündnis, gründeten schnell ein neues und fielen über ihre nichts ahnenden „Verbündeten“ her, um am nächsten Tag wieder dreist in ihren alten Bund zurückzukehren. Was uns diese Geschichte lehrt, ist dass man Diplomatie nicht so wichtig nehmen sollte: Wenn man sich überhaupt noch einen Diplomaten leistet, sollte er farbenblind sein oder nur zwei Farben kennen: rot und dunkelrot. So gibt es keine Missverständnisse und wird nie langweilig.
Zur farblichen Auflockerung könnt ihr wahllos Bündnisse auf „Grün“ stellen, die viel zu weit entfernt sind oder an strategisch unwichtigen Stellen siedeln.

Dazu noch ein Vorschlag des Edlen Amfortas – D3 (als „Chevalier fürs Grobe“ ein echter Kenner der gehobenen Diplomatie): Alle Bündnisse werden mit Hilfe eines einarmigen Banditen für jedes Quartal neu zusammengewürfelt. Der edle Da Vinci bastelt bereits an einem Prototypen.

Spasstipp: Falls man nervige Verbündete wieder los werden will, hilft „versehentliches“ Farmen oder die Übernahme angeblicher Inaktiver, um wieder Klarheit in die Beziehung zu bringen. Die entsprechenden Ziele einfach bündnisintern beim „Burgenlotto“ verteilen…

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6 Comments

  • Suse Hummel sagt:

    Hallo Graf Augstein, hab ja schon einiges gelesen, aber dass schießt doch diesmal komplett den Vogel ab!!
    Auch in einem Kriegsspiel muss es eine Diplomatie geben! Kriege führt man heute nicht mehr, wie im Mittelalter , sondern mit System und durchdacht! Die meisten Kriege werden nur aufgrund einer ausgefuchsten Diplomatie gewonnen! Schon mal dran gedacht?
    Außerdem sind Diplomaten heute nicht mehr die kleinen Krämer mit
    den komischen Hüten und zwanzig Burgen!! Neeee, informier dich mal, es sind nämlichoft pfiffige Mädels und Jungs, die Denken und Mitdenken können und nicht nur ohne Verstand , in alter Steinzeitmenthalität, ziellos drauf hauen!!

  • Nichts reimt sich auch Uschi sagt:

    Ich finde Diplomatie auch total unnötig .
    Gutes Beispiel d6 :
    Ehemals rot fragt wegen angeblicher Neuorientierung nach Status Grün.
    Grün wird bestätigt.
    Dann Angriff auf einen roten .
    Grün Defft gegen Grün .
    Die Moral von der Geschicht :
    Traue einem Ex Waldläufer nicht 👊

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